Fachgerechte Baumpflege

und Baumfällung

in München und Umgebung

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Kompetenz rund um den Baum

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Andreas Heyse

Diplom-Ingenieur (FH)

Wald- und Forstwirtschaft

European Tree Technican


Deisenhofnerstr. 4b

82064 Straßlach-Dingharting

tel:         08170 - 286953

fax:        08170 - 286954

mobil:    0172 - 9815841

mail: heyse_a@web.de

 

Fachgerechte Baumpflege


Zusätzliche technische Vertragsbedingungen für Baumpflege ZTV


Die fachgerechte Vorgehensweise in der Baumpflege, regelt die ZTV Baumpflege (neueste Fassung) als  anerkanntes Standartwerk der neuesten Regeln der Technik. Alle Maßnahmen an Bäumen, die insbesondere für den öffentlichen Raum als sinnvoll erachtet werden, sind hier aufgeschlüsselt und standardisiert. Für alle Fachbetriebe sollte dieses Regelwerk der kleinste gemeinsame Nenner bei ihrer Arbeit sein, um eine Vergleichbarkeit der angebotenen Leistungen zu gewähr-leisten. Auch für Privatkunden sorgt somit ein Angebot gemäß ZTV-Baumpflege für die Einhaltung bestimmter Qualitätsstandarts.

Kronenschnitt


Aufbau- und Erziehungsschnitt


Der  Aufbau- und Erziehungsschnitt am Jungbaum hat das Ziel, Fehlentwicklungen in den Altersphasen schon frühzeitig vorzubeugen. Minimale, rechtzeitige Eingriffe sorgen für einen zukunftsfähigen, vitalen Baum.


Lichtraumprofilschnitt


Der Lichtraumprofilschnitt bezeichnet sowohl am Jungbaum eine frühzeitige Anpassung an den Straßen-standort, als auch am Altbaum die Wiederherstellung bzw. den Erhalt des lichten Raumes über öffentlichen Straßen. Der Gesetzgeber fordert hier 2,5m über Geh- und Radwegen und 4,5m über dem Straßenkörper.





























Trompetenbaum mit frisch geschnittenem Lichtraumprofil                               Totholzbeseitigung an großen Eschen


Totholzbeseitigung


Die Totholzbeseitigung an Bäumen beinhaltet die Entnahme aller abgestorbenen und gebrochenen Äste ab 3 cm Durchmesser im Rahmen der Verkehrssicherungsmaßnahmen an Bäumen.


Kronenpflege


Bei der Kronenpflege werden Fehlentwicklungen in der Baumkrone beseitigt. Im Vordergrund steht hier die Entnahme von toten, kranken, absterbenden, kreuzenden und reibenden Ästen. Die Kronenpflege beinhaltet den Lichtraum-profilschnitt. Vorwüchsige, ins Licht wachsende Äste (Phototropismus) werden eingekürzt, also in den Kronenmantel zurückgenommen.






















Kletterer bei der Kronenpflege: links: Einkürzung eines Astes an Esche, rechts: Totholzbeseitigung an Buche



Kronenauslichtung


Unter einer Kronenauslichtung versteht man die Auslichtung eines Baumes im Kronenmantel. Sie hat keine Reduktion des Baumes in Höhe oder Breite zur Folge. Sinnvoll ist eine Kronenauslichtung vor allem dann, wenn der Baum seine eigenen Kronenteile beschattet, sodass Totholz  oder Phototropismus entsteht.


Behandlung von Stamm- und Stockaustrieben


Stamm- und Stockaustrieben sollten im Idealfall am Baum belassen werden. Aus Verkehrssicherheits-gründen oder aus Gründen der Ästhetik werden sie jedoch oft entfernt. Idealerweise sollten dann einzelne Triebe an den Entnahmestellen verbleiben, damit die Schnittwunden mit Assimilaten versorgt werden.


Sondermaßnahmen beim Kronenschnitt


Diese Maßnahmen dienen nicht ausschließlich dem langfristigen Erhalt gesunder und vitaler Bäume, sondern haben als Hauptziel die Gewährleistung der Verkehrssicherung und den kurz- bzw. mittelfristigen Erhalt orts- und landschaftsbildprägender Bäume.


Kronenregenerationsschnitt


Bei alten Bäumen, die entweder durch ihr tatsächliches Alter, oder aber durch ihre erschwerten Standortsbedingungen zu einer Überalterung der Krone neigen, macht ein Kronenregenerationsschnitt Sinn. Kronenteile, die der Baum nicht mehr optimal versorgt, werden in mehreren Eingriffen, die so gering wie möglich ausfallen sollen, zurückgenommen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Baum von innen eine zweite Alterskrone (Sekundärkrone) ausbildet und der Baumpfleger über die Jahre diese mit Lichtgabe und Beschattung steuert. Diese Maßnahme kann man sich immer als eine Kombination aus Totholzbeseitigung, Kronenauslichtung und Kroneneinkürzung vorstellen.


Einkürzung von Kronenteilen


Die Einkürzung von Kronenteilen beschreibt die Einkürzung einzelner Äste, meist aus Verkehrssicherungs-gründen oder zur Anpassung des Baumes an sein Umfeld. Z.B. Einkürzung eines Stämmlings mit eingefaulter Schadstelle an der Anbindung, zur Gewährleistung der Bruchsicherheit. Auch entlang von Fassaden und Gebäudedächern wird diese Maßnahme oft durchgeführt, um Beschädigungen an Bauwerken vorzubeugen.



























Links: Einkürzung von Kronenteilen an einer Esche, rechts: Ehemals stark eingekürzte Kronenteile an Naturdenkmal


Kroneneinkürzung


Im Gegensatz zur Kronenauslichtung wird bei der Kroneneinkürzung der Baum in Höhe und seitlicher Ausdehnung reduziert. Dieses ist oft aus Verkehrssicherungsgründen nötig. Ziel der Kroneneinkürzung ist eine Verkleinerung der Baumkronen-Segelfläche (windangriffsfläche), sowie die Entlastung der Einzeläste zur Herstellung einer verbesserten Bruch- und Standsicherheit des Baumes.

Der Einkürzungsumfang wird oft in % angegeben. Für Privatleute ist jedoch die Angabe in Metern, sowie die Angabe der Durchmesser der Schnittstellen weitaus sinnvoller (z.B. Einkürzung um 2m im Schwachastbereich, Schnittstellen kleinergleich 5cm).






















links: großen Ulme - Die kleinen Schnittstellen sind kaum zu erkennen.  rechts: Kletterer bei der Kroneneinkürzung




















Große Esche links vor der Kroneneinkürzung, rechts nach der Kroneneinkürzung; Einkürzungsumfang ca. 20%






























Tulpenbaum links vor, rechts nach einer Kroneneinkürzung um ca. 10%






























Alter, im Stammkopf geschädigter Apfelbaum vor und nach einer Kroneneinkürzung um ca. 25%



Kronensicherungsschnitt


Schadbäume, die aufgrund der vorangegangen Schädigungen die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, wegen ihres orts- und landschaftsbildprägenden Charakters aber erhalten werden sollen, müssen oft sehr stark im Grob- bzw, Starkastbereich eingekürzt werden. Diese Maßnahme erhält den Baum meist nur noch mittel- bis kurzfristig.


Nachbehandlung gekappter und stark eingekürzter Bäume


Nach starken Einkürzungen und Kappungen sind in den Folgejahren umfangreiche Maßnahmen zur Behandlung der Schnittstellen und den an diesen wachsenden Wassertrieben nötig. Um den Ausbruch stark wachsender, überalterter Wassertriebe zu verhindern, muss man diese regelmäßig wieder einkürzen.


























Nachbehandlung einer gekappten Kastanienkrone


Die Resultate einer fachgerechten Baumpflege zeichnen sich unter anderem durch saubere Schnittführung, kleine Schnitte im Außenkronenbereich, Ableitung auf Versorgungsäste und Beibehaltung der charakteristischen Baumgestalt aus.

Baumpflege Heyse - Fachgerechte Baumpflege und Baumfällung in München und Umgebung  Tel. 08170 - 286953